Warum ist mein Gesamtergebnis sehr hoch oder sehr niedrig?
Aggregierte Ergebnisse für bestimmte Metriken können aufgrund verschiedener Faktoren ungewöhnlich hoch oder niedrig erscheinen. Im Folgenden findest du mögliche Gründe und Beispiele, die dir helfen sollen, das Problem zu verstehen und zu beheben.
Mögliche Gründe für hohe/niedrige Ergebnisse
- Metriken mit komplexen Eingaben
Kennzahlen, die ESG-Dateneingaben für den Zähler (z. B. Energieverbrauch pro klimawirksamen Sektor) und Finanzdateneingaben für den Nenner (z. B. Bruttoeinnahmen oder Bruttoeinnahmen pro klimawirksamen Sektor) erfordern, können zu extremen Ergebnissen führen, wenn entweder der Zähler oder der Nenner außergewöhnlich hohe oder niedrige Werte aufweist. Dies kann zu verzerrten aggregierten Ergebnissen führen, die ungewöhnlich hoch oder niedrig erscheinen können. - Erheblicher Investitionsanteil (nur für SFDR-PAI-Aggregationen relevant)
Ein hoher Investitionsanteil in einem oder mehreren Portfoliounternehmen mit ungewöhnlich hohen oder niedrigen Ergebnissen kann das aggregierte Gesamtergebnis verzerren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die SFDR-Aggregationsmethodik eine Gewichtung auf der Grundlage der Beteiligungsverhältnisse erfordert. - Begrenzte Datenerhebung
Unzureichende Daten von Portfoliounternehmen können zu größeren Schwankungen führen und die Wahrscheinlichkeit von verzerrten aggregierten Ergebnissen erhöhen. - Mögliche Fehler bei der Dateneingabe
Aggregierte Ergebnisse, die fragwürdig erscheinen (z. B. ungewöhnlich hohe oder niedrige Werte), können auf Fehler in den von den Portfoliounternehmen übermittelten Daten zurückzuführen sein. Häufige Beispiele sind:
- Treibhausgasemissionsdaten: Unterschiedliche Berechnungsmethoden der Portfoliounternehmen können zu uneinheitlichen Werten führen. Ein negatives Ergebnis deutet auf einen Dateneingabefehler hin.
- Daten zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle: Bei dieser Berechnung kommt es häufig zu Fehlern. Während sowohl positive als auch negative Werte akzeptabel sind - positiv bedeutet, dass Männer mehr verdienen als Frauen, und negativ, dass das Gegenteil der Fall ist -, sollten extrem hohe oder niedrige Werte, unabhängig vom Vorzeichen, überprüft werden, um die Genauigkeit sicherzustellen.
- Daten zum Unternehmenswert: Gemäß den SFDR-Leitlinien muss der Unternehmenswert immer positiv sein. Wird ein Nullwert und/oder ein negativer Wert festgestellt, sind die liquiden Mittel einzubeziehen, um einen positiven Wert zu gewährleisten.
Wenn diese Erklärungen das Problem nicht klären, wende dich sich bitte an unser Team, um Hilfe zu erhalten, indem du ein Support-Ticket einreichst.